Zwei edle Ritter greifen an
Nur noch der Fluß ist’s der sie trennt
Doch keiner wagt den ersten Schritt
Weil niemand Fluß noch Gegner kennt .
Die Macht und Stärke scheinbar gleich
Auch ebenso die Schwächen
Zu groß ist Liebe, Haß und Angst :
Wer wird den Fluß durchbrechen ?
Wie simpel doch die Lösung scheint
Falls beide sich bekennen ,
Den jeden andern zu verstehen
Und Ihn als Freund erkennen .
Sie reiten auf ´ne Brücke zu
Sehr alt und schwach wie viele wissen
Zu überqueren diese gilt :
Zu Fuß als Mensch reinem Gewissens !
Man greifet an , die Pfeiler brechen ,
Der Siegesrausch ist schnell vorbei
Die schwere Rüstung geht schon unter
Das Holz schwimmt weg , ein letzter Schrei .
Hätten sie sich der Last befreit ,
Von Angst und Haß bis Pferd und Waffen ,
Wär` auch die Brücke steh`n geblieben .
Werden wir’s jemals schaffen ?